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Der Ätna entstand vor 80 Millionen Jahren, als die orientalische Seite Siziliens sich vom afrikanischen Kontinent trennte. Bei diesem Bruch floss eine große Lavamasse aus der Tiefe. Die ersten Ausbrüche fanden im Meer statt und erreichten dann Meeresniveau, wo sie zu Tonablagerungen führten. Zeugnisse diese Meeresausbrüche kann man noch um Acicastello und Acitrezza finden.
Der Ätna ist 3350 Meter hoch und damit der höchste aktive Vulkan Europas. Er hat vier Krater.
● Der Zentralkrater, 250 Meter breit;
● der "neue Mund" aus dem Jahr 1968;
● der Nord-Ost-Krater aus dem Jahr 1911;
● der Süd–Ost-Krater aus dem Jahr 1971.
Einige der zahlreichen Öffnungen des Zentralkraters strömen noch Lava, Asche und Gas aus. Das tiefgelegene Tal Valle del Bove (das 8 km lange und 5 km breite Tal des Ochsen) bestimmt den östlichen Hang des Vulkans. Auf seinen Wänden sieht man Überlagerungen von Ausbrüchen, die Tausende Jahre alt sind. Die Senke des Tals ist von den letzteren Ausbrüchen bedeckt.
Die Ausbrüche können entweder effusiv oder explosiv sein.
1. Effusive Ausbrüche
Bei diesen Ausbrüchen bilden sie sich Lavaströme, die nach den Hängen des Vulkans herabfließen.
2. Explosive Ausbrüche
Bei diesen Ausbrüchen kann da Magma die Form von kleinen Ascheteilchen oder großen Blöcken annehmen, die man piroclasti nennt und die in unglaubliche Höhen geschleudert werden.
Die Ausbrüche des Ätna sind meist nur effusiv, weswegen der Vulkan als wenig gefährlich eingestuft wird.
In der Tat stellen die Lavaströme selten eine Gefahr für die bewohnten Gegenden dar. Explosive Ausbrüche fanden auf den Ätna nur selten statt. Häufiger ist auf dem Ätna die explosive strombolianische Aktivität, die von einem starken Knall begleitet wird und bei der Lavabrocken Hunderte Meter hoch geschleudert werden.
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