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Sant'Alfio:Des großen Kastanienbaums E-Mail
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Beschreibung:

Ursprünglich Besitz des Adels von Paternò Castello, ging der Grund 1869 zur Hälfte in die Hände zahlreicher kleinerer Besitzer über, zur Hälfte fiel er der Chiesa di Viagrande zu. Zur Kommune von Giarre gehörig, erhielt Sant’Alfio 1923 seine kommunale Selbstständigkeit. Der Name geht auf die Legende der Heiligen Alfio, Cirino und Filadelfio zurück, die wegen ihres Glaubens zum Martyrium nach Sizilien verbannt wurden. Durch ein Wunder wurde der schwere Balken, den die drei auf ihren Schultern trugen, vom Wind weit davongetragen. 

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Anziehungen:

Die Pfarrkirche

Im 17. Jahrhundert stifteten die Priester der Chiesa di Viagrande den Baugrund für die Kirche. Um die Mitte des 18. Jahrhunderts wurde der ursprüngliche Bau um eine Fassade von Antonio Pelluzza und seinem Sohn Rosario verschönert. Ab 1894 nahm man sich des Inneren an: Die Altäre wurden mit Marmor verschönert, die Brüstungen wurden gebaut, das Mittelschiff mit neuem Bodenbelag versehen, die Kanzel und das Gemälde mit dem Triumph der drei Heiligen auf dem Hauptaltar entstanden.

Die alte Fassade wurde nach dem Ende des Ersten Weltkriegs durch die aktuelle aus Basalt ersetzt. Die Marienglocke im Kirchturm ist eine der größten Siziliens und wiegt 4,5 Tonnen, auf ihr sind die drei Stadtheiligen in einem Relief dargestellt.

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Naturresourcen:

Von Sant’Alfio aus kann man gleichzeitig das Ionische Meer von der kalabrischen Küste bis Augusta und den sich hoch erhebenden Ätna bewundern. Inmitten einer artenreichen, unverdorbenen Natur finden sich Weinstöcke, Haselnusssträucher, Obstbäume, Kastanien- und Eichenwälder.

Der “Castagno dei cento cavalli” (Kastanienbaum der hundert Pferde)

Unweit des Dorfkerns läßt sich der “castagno dei cento cavalli” bewundern, dessen Alter auf 2000 bis 4000 Jahre geschätzt wird. Er wird für den ältesten und größten Baums Europas gehalten. Sein Name geht auf eine Legende zurück, derzufolge die Königin Johanna von Aragon und ihr Gefolge von hundert Rittern hier Schutz vor einem Gewitter fanden.

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Typische Produkte:

Bis vor kurzem war Sant’Alfio als der Weinort par excellence bekannt. Auch heute gibt es noch zahlreiche Weinberge in der Umgebung, zum Wein kommen jedoch auch Haselnüsse und Früchte.

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Fälle:

  • Im Mai. Festa di Sant’Alfio, erster Sonntag, Feiertag der Stadtpatrone Alfio, Cirino und Filadelfio.

 

Am letzten Aprilsonntag beginnt das Fest der Schutzheiligen des Dorfes mit Feuerwerken. Aber erst am ersten Maisonntag fangen die richtigen und echten Feierlichkeiten mit einer gesungene Messe an. Nachmittags wird das Götterbild der Heiligen in einer Prozession der Gläubigen durch die Straße getragen.
 

 

  • Im September: Etna Vini (Weine des Ätna)


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