Index: Beschreibung: Das heutige Gebiet von Santa Venerina war in der Antike dicht bewaldet, und die kleinen Ebenen und Hügel waren von den Sikulern besiedelt. Gold- und Silbermünzen, die in einigen Gräbern um Linera gefunden wurden, zeugen von den Römern. Bedeutendere Ansiedlungen sind jedoch erst aus der byzantinischen Epoche Siziliens bekannt. Auf diese Zeit geht die kleine Kirche von Santo Stefano zurück, der ein Basiliuskloster angefügt war. Nach der arabischen Epoche zogen die Normannen durch das Gebiet, und mit der christlichen Rückeroberung übernahmen Benediktinermönche Santo Stefano, wanderten jedoch mit dem Vulkanausbruch von 1284 wieder ab. Lange war das Schicksal von Santa Venerina mit dem von Aci verbunden, da der Großherzog Ruggero Aci den Benediktinern von Santa Venerina zum Lehen gab. Stets zum Gebiet von Acireale gehörend, wurde das Dorf 1934 eigene Kommune. (Call to action) Index Die Chiesa del Sacro Cuore Die Chiesa del Sacro Cuore wurde 1875-1878 erbaut und ist von herausragendem kunsthistorischen Interesse. Das eindrucksvolle Äußere zeigt sich in einer Fassade von drei Säulenordnungen und einer eleganten Kuppel. Die Kirche der Heiligen Venera 1749 geweiht, war diese Kirche zunächst ein einfacher ländlicher Bau mit einem einzigen Schiff, einem Kirchturm und einem Zimmer für den Kaplan. 1754 wurde die Kirche um vier Seitenkapellen mit Altären erweitert. Die Fresken im Kircheninneren sind von großer kunsthistorischer Bedeutung, darunter insbesondere der heilige Joseph von Paolo Vasta, zudem finden sich Gemälde des 18. Jahrhunderts mit der Heiligen Familie, der Unbefleckten Empfängnis und dem Heiligen Antonius. Index Naturresourcen: Santa Venerina liegt inmitten einer vielfältigen Landschaft. Wie eine Terrasse orientiert es sich zum Ionischen Meer, zum Hafen von Riposto, nach Taormina und zu den Weinbergen. Index Typische Produkte: Santa Venerina ist bekannt für seine Weintrauben, Früchte, Zitrusfrüchte und Haselnüsse. Index Fälle: - Im August: Santa Venera, erster Sonntag, Stadtheilige.
- Im Januar: San Sebastiano, letzter Sonntag, ebenso Stadtpatron.
- Im Dezember: Eine lebende Krippe kann man jedes Jahr auf der Piazza bewundern.
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