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Catania: einfach schön und barock E-Mail
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Beschreibung:

Diese großartige und antike Stadt erstreckt sich vom Ionischen Meer bis zu den Abhängen des Ätna.  Es heißt, dass katane (so hieß einmal die Stadt) im Jahr 729 vor Christus von chalkidischen Kolonisten aus Naxos gegründet würde.  Die Stadt hatte im Laufe Ihrer Geschichte viele Herrschaften: die von Syrakus, Rom bis zur Besetzung der Arabern und Normannen, die das Schloss Ursino und den Dom bauten.

Im 13. Jahrhundert wurde unter den Aragonier die erste namhafte sizilianische Universität Siculorum Gymnasium begründet. 1669 wurde ganze Catania fast von einem katastrophalen Erdbeben zerstört. Mit dem Wiederaufbau wurde die Ausdehnung der Stadt verbunden, und er war Anlass für die Entstehung des wunderschönen historischen barocken Zentrums. 

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Anziehungen:

Diese großartige und antike Stadt erstreckt sich vom Ionischen Meer bis zu den Abhängen des Ätna. 

Es heißt, dass katane (so hieß einmal die Stadt) im Jahr 729 vor Christus von chalkidischen Kolonisten aus Naxos gegründet würde.  Die Stadt hatte im Laufe Ihrer Geschichte viele Herrschaften: die von Syrakus, Rom bis zur Besetzung der Arabern und Normannen, die das Schloss Ursino und den Dom bauten.
 
Im 13. Jahrhundert wurde unter den Aragonier die erste namhafte sizilianische Universität Siculorum Gymnasium begründet. 1669 wurde ganze Catania fast von einem katastrophalen Erdbeben zerstört. Mit dem Wiederaufbau wurde die Ausdehnung der Stadt verbunden, und er war Anlass für die Entstehung des wunderschönen historischen barocken Zentrums.

Die Schlösser der Ätna-Dörfer 

Der Dom und die Fontana dell' Elefante (Elefantenbrunnen) In der Mitte der Piazza Duomo (Domplatz) steht der Elefantenbrunnen, der vom Architekten Gian Battista Vaccarini entworfen wurde. Der den Brunnen zierende Elefant ist Symbol Catanias. Er wird gemeinhin „liotru“ genannt wird und stammt aus der römischen Zeit.  Der auf den Rücken des Elefanten gesetzte ägyptische Obelisk gehört eigentlich in den römischen Circus Catanias.

Die Kathedrale

Die Kathedrale wurde zwischen 1078 und 1093 vom Graf Ruggero erbaut. Sie   wurde nicht nur als Kirche sondern auch als Festung verstanden. Die zwei mächtigen Türme, von denen nur die ersten architektonischen Ordnungen erhalten sind, verleihen der Kirche ihr wehrhaftes Aussehen. Die Kuppel wie die Fassade wurden im 18. Jahrhundert erbaut. Vom ursprünglichen Bauplan sind nur die Apsis und das Querschiff geblieben.
 
Der Glockturm wurde ein Jahrhundert später gebaut. Das Innere wurde in drei Schiffe unterteilt mit einem weiten Querschiff.  In der Nahe der „Wallfahrtskirche“ sind die Überreste der ursprünglich normannischen Kirche noch sichtbar.  Interessante Gemälde befinden sich im linken Schiff: der Heilige Abt Antonio von Gugliemo Borremans und das Martyrium der Heiligen Agathe von Filippo Paladini.

Castello Ursino (das Schloss Ursino)

Das Schloss Ursino wurde zwischen 1230 und 1250 für Federico II. erbaut. Es gibt viele verschiedene Vermutung über den Ursprung des Namens Ursino. Nach einer Vermutung leitet sich der Name aus dem Familiennamen Orsini ab, die wegen ihrer ghibellinischen Ideen aus Rom verwiesen wurden und in Catania eine neue Heimat fanden. Der Vulkanausbruch des Jahres 1669 änderte  die Topographie des Schlosses.
 
Bis zu diesem Zeitpunkt lag es auf einem Felsvorsprung und es beherrschte den ganzen Strand. Heute ist es Sitz des städtischen Museums, in dem man 8043 Fundstücke bewundern kann. Dazu zählen unter anderem archäologische Funde,  Inschriften, Münzen, Skulpturen, Gemälde,  griechische- römische Tonsarkophage und Mosaiken.
 
Stadtmuseum des Schlosses Ursino
Öffnungszeiten: Montag bis Dienstag 9,00-13.00  - Sonntag geschlossen – Freier Eintritt

La Pescheria (die Fischhalle) und la fiera o luni (Montagsmarkt)

Diese sind die größten Märkte der Stadt Catania.  Beide liegen in der Nähe des Zentrums. Die Pescheria (Die Fischhalle) ist ein echter Fischmarkt und auf der fiera o luni werden alle Warensorten verkauft.  Diese Märkte gehören sozusagen zur Kultur und  zum catanesichen Folklore: wenn man auf diese Märkte geht, wird man vom Spiel der Farben und Laute  beeindruckt, wenn nicht überfahren.   Es gehört zum Marktalltag, dass die Verkäufer mit lauter Stimme und Gesten  die Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollen.

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Museen:
 
Museum Giovanni Verga
Das ist das Haus, in dem der sizilianische Schriftsteller Giovanni Verga geboren wurde und starb. Die Wohnung ist im zweiten Stock eines Gebäudes des 9. Jahrhunderts und besteht aus verschiedenen Räumen: dem Wohnzimmer, der Bibliothek und dem Schlafzimmer. Bemerkenswert ist die Bibliothek mit den 2500 Bücher des Schriftstellers der „ I Malavoglia“, einige Bände tragen die goldenen Initiale „G.V.“.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag  9.00-14.00/15.00-19.00. Mittwoch 9.00-14.00/15.00/17.30. Samstag 9.00-14.00. Sonntag 9.00-13.00- Montag geschlossen.
Eintrittpreise: 3,00 € /2,00 €
 
Das Museum des Meeres
Im Museum des Meeres befinden sich die von Fischern und Freunden der Fischerei gebrauchten Werkzeuge und nautische Geräte: verschiedene Sorte von Netzen und die Spindeln, die man, um die Netze auf das Schiff zu heben, benutzte, und verschiedene  Fischbehälter. Des weiteren gibt es griechisch-römische Amphoren für den Wein zu sehen. 
Öffnungszeiten: Buchungspflichtig  Tel.3339713831. Montag geschlossen. Eintrittpreise: 1,00 €. 
 
Das paläontologische Museum
Das Museum beherbergt  verschiedene sizilianische pflanzliche irdische und seelische Fossilien aus dem Pläozoikum, Mesozoikum, Miozän und Pleistozän. Es gibt dazu einige Sammlungen aus mehreren Ländern, wie die Sammlung Viglino mit 2000 Sorten von Gastropoden, Muscheln, Brachiopoden aus verschiedenen prähistorischen Epochen. 
Öffnungszeiten: Buchungpflichtig  Tel.095/7185767. Eintritt frei.
 
Das Diösesanmuseum
Das  Diösesanmuseum ist eng mit der kulturellen, religiösen Geschichte unseres Landes verbunden. Es besteht aus neun Räumen mit verschiedenen Thematiken. Ein Saal wurden der Schutzheiligen Agata gewidmet. Im anderen Saal werden die antiken Schätze des Domes aufbewahrt, die meisten davon überstanden das Erdbeben.
Öffnungszeiten: Oktober bis Mai, Dienstag bis Samstag 9.00-12.00 /16.00-19.30. Montag und Sonntag nur nach Buchung. Eintrittpreise: 4,20 €. 2,50 € Gruppenkarte,Studenten, Erwachsene ab 60 Jahren.

Naturresourcen:

Die Ebene Catanias Die Ebene von Catania ist die weiteste und wichtigste Ebene Siziliens. Sie entstand aus dem Schwemmland der Flüsse Dittaino und Simeto. Der Ätna machte die Ebene durch seine Lava fruchtbar und heute ist sie eines  der wichtigsten landwirtschaftlichen  Gebiete,  besonders wegen seines Agrumenanbaus.

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Typische Produkte:

Viele der wichtigsten und bedeuteten Gerichte  der Stadt Catania sind auch im Ausland bekannt. Besonders bemerkenswert von der langen Liste der Spezialitäten sind die Pasta alla Norma, Nudeln mit Tomatensoße,  frittierte Auberginen, Basilikum und riccotta salata (salzige Käse); u muccu, ein Omlett aus neugeborenen Fischen, die sarde a beccafico (Sardinen), parmigiana, ein Auflauf aus frittierten Auberginen.

Aus dem Schnellimbiss: arancini, Reiskroketten in Orangenform, crispelle salate  mit frischen ricotta und Anschovis, scacciata eine mit tuma belegte Pizza, Anschovis und Gemüse gefüllt.  Unter den Süßigkeiten berühmt sind die cannoli con la ricotta (Cremerolle mir ricotta), paste di mandorla (Rohmarzipan), torroni (Süßigkeit aus Zucker, Honig, Nüssen oder Mandeln in Barrenform)  und torroncini.  

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Fälle:

Am 5. Februar: Fest der Schutzheiligen AgataDas Fest der Schutzheiligen der Stadt dauert in der Tat drei Tage: den 3., 4. und 5. Februar. Die Tage der höchsten Festlichkeiten ist der 4. und der 5., wenn  ihre Reliquien auf  einem Sarg (fercolo genannt) durch die Stadtteile getragen werden.

Die Gläubigen und die frommen Anhänger begleiten den Sarg mit einer typischen weiße Tunika (sacco - Sack – genannt), die wahrscheinlich an den alten Ritus Isides erinnert. Während der Feierlichkeit ist die ganze Bevölkerung auf den Straßen des Zentrums, um die Heilige bei ihrem ganzen Weg zu begleiten und Heiligenverehrung zu beweisen. Das Fest  dauert gewöhnlich bis spät abends.

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